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Neue Wasserrutsche im Heidelsheimer Bad eingeweiht – Taufgottesdienst mit zehn Kindern

Bruchsal-Heidelsheim (vm). Die Täuflinge Emilia, Marvin, Florian und die anderen sieben Täuflinge können sich im Freibad Heidelsheim auf einen besonderen Spaß freuen, wenn sie ein bisschen größer sind. Die Kinder wurden am Sonntag, 13. Juli, bei einem Taufgottesdienst in Heidelsheim mit rund 350 Besuchern in die evangelische Kirche aufgenommen. Eingeladen hatte der Förderverein Freibad Heidelsheim anlässlich seines jährlichen Freibadfests.

Nach dem Gottesdienst weihte die Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick die neue blaue Wasserrutsche ein. Rund 22.000 Euro hat die Badattraktion für große und kleine Freibadfreunde gekostet, für die der Förderverein noch Spenden sammelt.

Oberbürgermeisterin Petzold-Schick würdigte die Arbeit des im Jahr 2006 gegründeten Fördervereins für den Bruchsaler Stadtteil. „Kinder, freut Euch auf die Rutsche“, rief die OB Jana Bauer (15), ihrem Freund Mika Seitz (18) und anderen Wasserratten zu, die „ihre“ neue Rutsche gleich testeten. „Hier passiert viel für Familien“, sagte Petzold-Schick und lobte das Engagement des rund 550 Mitglieder starken Fördervereins. Es sei nicht selbstverständlich, dass Kommunen in Zeiten knapper Kassen sich Freibäder leisteten. Umso mehr sei der Beitrag des Fördervereins zum Erhalt und zum Betrieb des Bads zu begrüßen.

Der Heidelsheimer Ortsvorsteher Valentin Gölz (CDU) machte deutlich, dass ohne die Freibadfreunde das Bad schon längst geschlossen worden wäre. Immer wieder überrasche der Verein mit neuen Ideen, wie in den vergangenen Jahren mit einem Beachvolleyball-Feld. „Der Förderverein hat viel Gutes gemacht, damit das Bad attraktiv bleibt.

Bereits zum zweiten Mal hatte der Förderverein die evangelische Kirchengemeinde Heidelsheim dazu eingeladen, beim Freibadfest einen Taufgottesdienst zu veranstalten. Pfarrer Jörg Muhm wies in seiner Predigt daraufhin, dass das Fest der Taufe ein Geschenk Gottes für das ganze Leben sei. Das Wasser sei das Symbol der Taufe, in der „die Herzen reingewaschen“ würden. Der Vorsitzende des Fördervereins Andreas Bauer betonte, dass der Förderverein gerne mehr junge Familien für sich gewinnen würde. „Unser Ziel ist es auch, mit einem Taufgottesdienst die Akzeptanz unserer Kirchen zu stärken.“

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